Viruserkrankung „Staupe“ bei tot aufgefundenem Fuchs nachgewiesen

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18.04.2019 14:22

In der Gegend des Leinfelder Hofs auf Oberriexinger Gemarkung wurde bei einem vor gut 2 Wochen leblos aufgefundenen Fuchs die Viruserkrankung Staupe festgestellt, woran das Tier auch verendete. Der leblos aufgefundene Fuchs wurde sofort vom zuständigen Jagdpächter zum Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart nach Fellbach gebracht – mittlerweile liegen die pathologischen Untersuchungsergebnisse vor. 

Das Staupevirus wird immer wieder bei Füchsen nachgewiesen. Andere Tiere wie Marder, Dachs und Frettchen sowie der Hund sind auch empfänglich. Für den Menschen ist die Staupe allerdings ungefährlich. Erkrankte Tiere zeigen neurologische Symptome wie Krämpfe, Zittern und Bewegungsstörungen. Zudem können Atemprobleme aufgrund einer Lungenentzündung auftreten. Übertragen wird das Virus durch Speichel, Nasen- und Augensekret, Kot und Urin infizierter Tiere. Die Impfung schützt Hunde und Frettchen wirkungsvoll vor der Erkrankung an Staupe. Daher rät das Veterinäramt Ludwigsburg, Hunde ausreichend grundimmunisieren zu lassen und die  jährlichen Wiederholungsimpfungen nicht zu versäumen. 

- Bürgermeisteramt Oberriexingen -

Viruserkrankung „Staupe“ bei tot aufgefundenem Fuchs nachgewiesen