Die Stadtverwaltung warnt vor Trickbetrügern und bittet um erhöhte Vorsicht:

Trickbetrüger am Telefon – Falsche Unfallmeldungen mit Geldforderung


Aufgrund mehrfacher Hinweise aus der Bevölkerung, bittet die Stadtverwaltung um erhöhte Vorsicht bei „Schockanrufen“.

Am Donnerstag, 19. Februar, kam es gegen 14:00 Uhr zu betrügerischen Anrufen im Stadtgebiet. Eine bislang unbekannte Frauenstimme meldete sich telefonisch und behauptete, eine nahe Angehörige habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Um eine angebliche Haft oder weitere strafrechtliche Konsequenzen zu verhindern, wurde die sofortige Zahlung eines hohen Geldbetrages gefordert.

Gegen 14:30 Uhr erfolgte ein weiterer Anruf in unmittelbarer Nachbarschaft. Dabei wurde sogar der Name der Tochter der angerufenen Person genannt und ebenfalls behauptet, durch einen durch sie verursachten Unfall sei ein Mensch verstorben. Wieder wurde Geld gefordert, um die angeblichen Folgen abzuwenden.

Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche („Schockanruf“). Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck, indem sie schwere Unfälle oder Notlagen von Familienangehörigen vortäuschen. Häufig geben sie sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus und verlangen Bargeld oder Wertgegenstände.

Die Polizei und andere Behörden fordern am Telefon niemals Bargeld oder Wertgegenstände!

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – beenden Sie das Gespräch sofort.
Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten oder Informationen über Familienangehörige preis.
Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Kontaktieren Sie im Zweifel direkt Ihre Angehörigen unter den Ihnen bekannten Telefonnummern.

Informieren Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110.

Bitte warnen Sie auch ältere Angehörige, Nachbarn und Bekannte vor dieser Betrugsmasche. 
Aufmerksames Verhalten und gegenseitige Information können helfen, solche Straftaten zu verhindern.

Stadtverwaltung